Bailey, Alice A.: Die Arbeiten des Herkules TB -

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Bailey, Alice A.: Die Arbeiten des Herkules TB -

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Alice Ann Bailey:
Die Arbeiten des Herkules (broschiert)


Die Geschichte des Herkules übermittelt uns ein Bild des Fortschritts der Seele von Unwissenheit zu Weisheit, von materieller Begierde zu geistiger Aspiration. Die Lektüre dieser Erzählung kann im Denken des Klarheit suchenden Aspiranten neues Interesse am geistigen Leben wecken.
Herkules steht symbolisch für den inkarnierten, aber noch nicht vollkommenen Gottessohn, der in einem bestimmten Stadium des Evolutionszyklus seine niedere Natur in die Hand nimmt und sich bereitwillig der Disziplin unterwirft, die schließlich das Hervortreten der inneren Göttlichkeit bewirken wird. Aus einem irrenden aber wahrhaft ernstlich bemühten menschlichen Wesen, das sich intelligent der zu leistenden Aufgabe bewußt ist, wird ein Welterlöser.
Drei große dramatische Lebensgeschichten sind jahrhundertelang immer wieder erzählt worden: die des Herkules, des Buddha und des Christus. Und jede von ihnen schildert eine der Stufen auf dem Pfad zur Göttlichkeit. Die Erzählung des Herkules beschreibt die Erfahrungen auf dem Pfad der Jüngerschaft und die frühen Stadien des Pfades der Einweihung.
Bei Buddha beginnt die Erzählung an einem späteren Zeitpunkt als die Herkulessage, und wir sehen, wie Buddha endgültige Erleuchtung erlangt und durch Einweihungen geht, von denen Herkules nichts wußte. Dann kam der historische Christus, der in sich selbst etwas so Unaussprechliches verkörperte, daß wir ihn auf einzigartige Weise als Repräsentanten Gottes ansehen. Diese drei Erzählungen enthüllen fortschreitend den Plan Gottes für die Entwicklung der Menschheit und rufen uns auf, den Spuren des Herkules zu folgen, der den Pfad der Jüngerschaft ging und sein Ziel erreichte.
Wir sehen Herkules, wie er die Lektionen des Gleichgewichts, der Selbstlosigkeit und des Besiegens der Wunschnatur lernt, bis er zum eindeutig auf sein Ziel gerichteten Jünger im Steinbock wird, ehe er durch das Tor geht, das ihn zum Berg der Einweihung führt. Langsam und mühevoll lernt er die Lektion, daß Wettbewerbsstreben und selbstsüchtiges Besitzergreifen verschwinden müssen, und daß ein Erraffen von irgendwelchen Dingen für das getrennte Selbst keinen Anteil an der Mission eines Gottessohnes haben kann. Er erkennt sich als ein Individuum, nur um zu erfahren, daß Individualismus für das Wohl der Gruppe auf intelligente Weise geopfert werden muss; er lernt daß persönliche Habgier keinen Platz im Leben des Aspiranten hat, der vom immer wiederkehrenden Daseinszyklus und der ständigen Kreuzigung auf dem Kreuz der Materie und der Form Befreiung sucht. Die Kennzeichen des Menschen, der in das Formleben verstrickt ist, sind Furcht, persönlicher Wettbewerb und Habgier. Diese müssen geistigem Vertrauen, Zusammenarbeit, Gruppenbewußtsein und Selbstlosigkeit weichen. Das sind die Lektionen, die uns Herkules überbringt.

Broschierte Ausgabe

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